Musik

Lieder und Instrumentalstücke über Erinnerungen, Menschen, Verlust, Aufbruch und das, was bleibt.

Musik spielte in meinem Leben immer eine Rolle. Eigene Songs zu schreiben begann ich allerdings erst spät. Inzwischen ist daraus eine Sammlung von Liedern und Instrumentalstücken entstanden, die eng mit meinem Leben verbunden sind.

Manche Songs führen zurück nach Morbach, Gießen oder San Francisco. Andere erzählen von meinem Berufsleben, von Menschen, die mir begegnet sind, von Freundschaft, Beistand und Abschied. Einige beschäftigen sich mit der Frage, was vom Menschen bleibt, wenn sein Leben zu Ende geht.

Nicht jeder Song ist eine genaue Nacherzählung. Meist steht am Anfang eine Erinnerung, eine Begegnung oder ein Gedanke, der mich nicht mehr losgelassen hat.

Heimat, Jugend und ferne Orte

Erinnerungen an Morbach, die Studentenzeit und an Orte, an denen sich das Leben plötzlich weit und offen anfühlte.

Cover Frühling in Morbach

Frühling in Morbach

April 2026

Zur Entstehung

Dieser Song führt zurück in meine frühe Kindheit. Es sind oft ganz einfache Momente, die sich tief einprägen.

Ich war etwa fünf Jahre alt. Mein Vater nahm mich an einem warmen Sonntagmorgen auf seiner Kreidler mit. Ich saß hinter ihm, hielt mich fest, und wir fuhren durch den Frühling — durch blühende Landschaft und milde Luft.

Es war nichts Besonderes. Und doch war ich in diesem Moment einfach glücklich. Genau dieses Gefühl habe ich in diesem Song festzuhalten versucht.

Cover Äppelwoi in Overhesse

Äppelwoi in Overhesse

April 2026

Zur Entstehung

Dieser Song führt zurück in meine Studentenzeit, eine Phase voller Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Mein Freund Luigi und ich zogen oft bis spät in die Nacht durch die Kneipen.

Wenn die letzten Lichter ausgingen, blieb auf dem Heimweg meist noch eine letzte Flasche Apfelwein. Und wir hatten ein Ritual entwickelt: austrinken und die leere Flasche Possmann in die Lahn werfen.

Der Song erzählt von Freundschaft, Freiheit und einer Zeit, in der das Leben noch offen vor uns lag.

Cover Endlich frei

Endlich frei

Mai 2026

Zur Entstehung

„Endlich frei“ erzählt von meinem Aufbruch aus meinem kleinen Heimatort Morbach in eine neue Welt. Nach dem Abitur begann ich in Giessen Medizin zu studieren – und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich wirklich frei.

Alles schien möglich, als hätte ich plötzlich Flügel bekommen und könnte mein Leben selbst gestalten. Der Song erinnert an diese seltene Zeit voller Aufbruch, Sehnsucht und Glück – an das Gefühl, dass die Welt plötzlich offen vor mir liegt.

Cover San Francisco 1985

San Francisco 1985

September 2026

Zur Entstehung

Der Song entstand aus der Erinnerung an unsere Sonntagsausflüge im Sommer 1985. Nach einem Tag in der Sonne nördlich von San Francisco fuhren wir am späten Nachmittag über die Golden Gate Bridge zurück in eine Stadt, die noch nicht ganz im Nebel verschwunden war. Auf der dicht gedrängten Straße standen lauter Gleichgesinnte mit offenen Fenstern, guter Laune und KFOG im Radio. Aus Wärme, kühler Meeresluft, Musik und den Gerüchen des Presidio und des Sunset Districts entstand dieses unverwechselbare Gefühl: Wir waren zurück in unserer Stadt – in „the City“.

Lebenswege und Haltung

Songs über Zufälle und Umwege, über Krisen und den Eigensinn, trotzdem weiterzugehen.

Cover Was noch kommt

Was noch kommt

August 2026

Zur Entstehung

Im Kapitel "Kein roter Faden" habe ich über meinen beruflichen Weg geschrieben. Über Zufälle, glückliche Wendungen, Irrwege, Enttäuschungen und Lebenskrisen.

Als ich damit fertig war, kam mir die Idee, all dies in einem Song zu vertonen. Hier ist das Ergebnis.

Cover Berge und Täler

Berge und Täler

Juli 2026

Zur Entstehung

Die Idee zu diesem Song entstand aus einer einfachen Beobachtung. Wir sehnen uns nach Glück, Gesundheit und unbeschwerten Zeiten. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass Krisen, Krankheit und Enttäuschungen aus unserem Leben verschwinden.

Doch irgendwann wurde mir klar, dass beides zusammengehört. Wer nie ein Tal durchschritten hat, weiß nicht, wie sich ein Gipfel anfühlt. Erst wenn man auch die schwierigen Phasen des Lebens erlebt hat, bekommen Glück, Liebe und Zufriedenheit ihren eigentlichen Wert.

So entstand das Bild von Bergen und Tälern. Es beschreibt nicht nur Landschaften, sondern das Leben selbst. Ohne dunkle Nacht gäbe es keinen hellen Morgen. Ohne Winter keinen Frühling. Und ohne Sehnsucht wüssten wir vielleicht gar nicht, wie sich wahres Glück anfühlt.

Cover Ich geb nicht auf

Ich geb nicht auf

Mai 2026

Zur Entstehung

Dieser Song entstand aus Erfahrungen mit Menschen, die mich unterschätzt, abgeschrieben oder in Frage gestellt haben. Im Laufe meines Lebens gab es immer wieder Situationen, in denen andere glaubten zu wissen, was möglich ist und was nicht. Oft waren es gerade diese Zweifel und Widerstände, die mich zusätzlich motiviert haben. Der Song beschreibt die Haltung, sich nicht beirren zu lassen, den eigenen Weg weiterzugehen und auch nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Im Zentrum steht eine einfache Botschaft: Ihr kriegt mich nicht. Ich geb nicht auf.

Cover Ich geb nicht auf #2

Ich geb nicht auf – alternative Fassung

Mai 2026

Zur Entstehung

Dieser Song entstand aus Erfahrungen mit Menschen, die mich unterschätzt, abgeschrieben oder in Frage gestellt haben. Im Laufe meines Lebens gab es immer wieder Situationen, in denen andere glaubten zu wissen, was möglich ist und was nicht. Oft waren es gerade diese Zweifel und Widerstände, die mich zusätzlich motiviert haben. Der Song beschreibt die Haltung, sich nicht beirren zu lassen, den eigenen Weg weiterzugehen und auch nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Im Zentrum steht eine einfache Botschaft: Ihr kriegt mich nicht. Ich geb nicht auf.

Nähe, Beistand und Abschied

Lieder über Menschen, die einem nahestehen, über Beistand in schweren Zeiten und über Abschiede, die bleiben.

Cover Ich steh dir bei

Ich steh dir bei

Mai 2026

Zur Entstehung

Der Ursprung dieses Songs liegt in meiner beruflichen Tätigkeit als Kinderonkologe. Während der mögliche Tod für Kleinkinder mit ihrer Krebskrankheit noch nicht greifbar ist, so ist die Situation für die Jugendlichen grundsätzlich anders. Sie müssen sich mit existenziellen Ängsten auseinandersetzen, die sie selbst oft nicht vollständig verstehen und über die sie selbst mit ihren Eltern nur schwer sprechen können.

In vielen Gesprächen ging es nicht nur um Medizin, sondern auch um Angst, Hoffnung, Vertrauen und menschliche Nähe. „Ich steh dir bei“ beschreibt diese besondere Beziehung zwischen uns und ihren Familien.

Der Song ist zugleich eine Erinnerung daran, wie wichtig Beistand und menschliche Stärke in solchen Situationen sind.

Das Bild zeigt Oskar, einen wunderbaren jungen Menschen, den ich ins Herz geschlossen hatte.

Cover Noch eine Umarmung

Noch eine Umarmung

August 2024

Zur Entstehung

Der Song entstand aus einem unscheinbaren Moment des Abschieds. Nach einem Wochenende bei meiner Mutter in Morbach fuhren wir – meine Frau, unsere beiden Kinder und ich – zurück nach Essen. Während wir losfuhren und noch winkten, sah ich meine Mutter im Rückspiegel immer kleiner werden. Bis mir plötzlich bewusst wurde, dass es vielleicht nicht mehr viele solcher Abschiede geben würde.

Sie war damals bereits 92 Jahre alt. Nach ihrem Tod blieb vor allem der Wunsch zurück, sie noch ein einziges Mal in den Arm nehmen zu können. Und in einem stillen Tagtraum geschah genau das noch einmal.

Cover Freud und Leid

Freud und Leid

August 2026

Zur Entstehung

Kürzlich traf ich mich mit meinem alten Jugendfreund Pipa. Wir unterhielten uns über unsere gemeinsame Zeit am Gymnasium und all die Streiche, die wir zusammen ausgeheckt hatten.

Als ich mich von ihm veranschiedete, schenkte er mir ein kleines Büchlein. Er hatte es selbst verlegt. Es enthielt all die Gedichte, die sein früh verstorbener Vater in über 35 Jahren geschrieben hatte. Der Band heißt "Von Gott, den Menschen und den Dingen".

Es sind hinreissend liebenswerte Gedichte darin, teils voller Lebensfreude, teils melancholisch und traurig. Eines der Gedichte habe ich mit Pipas Erlaubnis vertont.

Cover Unsterblich

Unsterblich

Mai 2026

Zur Entstehung

„Unsterblich“ entstand aus einem flüchtigen Gedanken.

Ich saß im Auto an einer Ampel hinter der Neckarbrücke in Heidelberg. Bei Rot dachte ich an meinen neugeborenen Sohn Jan und daran, dass ein Teil von mir in ihm weiterleben wird. Dieser Gedanke löste in mir ein tiefes Gefühl von Ruhe, Harmonie und innerem Frieden aus.

Der Song versucht, diesen unerwarteten Moment festzuhalten, als Angst und Vergänglichkeit ihre Bedeutung verloren.

Leben, Tod und was bleibt

Gedanken über Sterben und Vergänglichkeit – und darüber, weshalb gerade das Wissen um das Ende das Leben kostbar macht.

Cover Denn du bleibst

Denn du bleibst

April 2025

Zur Entstehung

In diesem Song geht es um Leben und Sterben. Ich setze mich bewusst mit meinem eigenen Ende auseinander.

Ich bin nicht religiös, aber gläubig — und zugleich Naturwissenschaftler. Ich weiß, dass wir aus einer Eizelle und einem Spermium entstehen, und dass alles, was danach kommt, aus der Umwelt stammt. Wir nehmen sie in uns auf, wir leben von ihr und werden wieder zu ihr.

In gewisser Weise sind wir selbst Teil dieser Umwelt. Und nach unserem Tod kehren wir als Ganzes wieder in sie zurück.

Vielleicht verschwindet man also gar nicht wirklich aus dieser Welt. Man ist nur auf eine andere Weise da.

Cover Alles und nichts

Alles und nichts

Juli 2026

Zur Entstehung

Dieser Song entstand aus derselben Frage, die mich seit vielen Jahren beschäftigt: Was bedeutet es eigentlich, zu leben – und was geschieht, wenn dieses Leben endet?

Als Arzt habe ich viele Menschen sterben sehen. Als Naturwissenschaftler fasziniert mich der Gedanke, dass dabei nichts verloren geht. Unser Körper besteht aus Atomen, die lange vor uns existierten und nach unserem Tod weiter Teil der Erde, der Pflanzen, der Tiere und irgendwann vielleicht wieder anderer Menschen sein werden. Wir sind kein Fremdkörper im Universum, sondern ein winziger Teil davon.

Richard Feynman hat diesen Gedanken auf eine Weise beschrieben, die mich tief beeindruckt hat: Nicht der Mensch verschwindet – nur die besondere Ordnung seiner Atome. Die Materie bleibt und geht immer neue Verbindungen ein.

Aus dieser Vorstellung entstand „Alles und nichts“. Für einen kurzen Augenblick nennen wir uns Mensch. Davor waren wir Teil des Universums. Danach sind wir es wieder. Vielleicht ist unser Leben deshalb zugleich unendlich bedeutsam – und doch nur ein kleiner Augenblick in einer Geschichte, die Milliarden Jahre vor uns begann und lange nach uns weitergeht.

Cover Lebe

Lebe!

August 2025

Zur Entstehung

Dieser Song ist aus meiner wiederkehrenden Beschäftigung mit dem eigenen Ende entstanden. Oft sitze ich draußen, schaue in die Sterne und staune über die Größe und Schönheit des Universums.

In solchen Momenten wird mir bewusst, dass wir tatsächlich Teil davon sind. Aus Sternenstaub gemacht und mit allem verbunden, was uns umgibt.

Konkreter Anlass war das Sterben eines guten Freundes. In dieser Zeit habe ich einen Text von Reinhard Mey aufgegriffen, ihn verändert und weitergeführt.

Aus einem Lied über das Sterben wurde ein Lied über das Leben: darüber, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod uns helfen kann, das Jetzt bewusster und intensiver zu leben.

Deshalb steht im Zentrum dieses Songs ein einfacher Gedanke: Lebe, so lange du lebst.

Macht, Beruf und menschliche Schwächen

Erfahrungen aus Klinik und Berufsleben: über Hierarchien, Eitelkeit, Macht und Menschen, die an ihrer Stellung nicht unbedingt gewachsen sind.

Cover In Amerika gewesen

I A G

Juni 2026

Zur Entstehung

Der Song führt zurück in meine Zeit als Assistenzarzt an der Universitäts-Kinderklinik Heidelberg.

Wer mehrere Jahre in den USA geforscht hatte, wurde damals als „IAG“ bezeichnet – „In Amerika gewesen“. Das war nicht freundlich gemeint, sondern abwertend. Jeder wusste, dass die USA-Rückkehrer langfristig die Nase vorn und bessere Chancen auf den Aufstieg hatten.

Die Daheimgebliebenen konnten in der Zeit, wo die IAGs geforscht hatten, klinische Erfahrung sammeln - die die IAGs sich natürlich noch nicht hatten aneignen können. Das ließ man die IAGs ziemlich offen spüren. Die Morgenbesprechungen im Hörsaal waren für viele IAGs deshalb ein Spießrutenlauf. Man suchte nach ihren Fehlern und ließ sie die mangelnde Kenntnis deutlich spüren. Von dieser Stimmung erzählt der Song.

Cover haeuptling-hinkefuss

Häuptling Hinkefuß

Juli 2026

Zur Entstehung

Dieser Song erzählt von der Atmosphäre an der Heidelberger Universitätskinderklinik Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre. Hierarchien waren oft wichtiger als Argumente, akademische Rituale zählten mehr als gesunder Menschenverstand und manche Karrieren beruhten vor allem auf Selbstdarstellung.

In Heidelberg traf ich Menschen, die jede Veränderung als Bedrohung empfanden, nach oben buckelten und nach unten austeilten. Dazu gehört die Person, über die es im Song geht.

Sie steht stellvertretend für einen Menschentyp, den es an vielen Universitätskliniken gab – und vermutlich noch heute gibt. Es geht deshalb nicht um eine einzelne Person, sondern um eine Kultur, die mich geprägt hat.

Rückblickend empfinde ich darüber keinen Ärger mehr. Im Gegenteil: Gerade diese Erfahrungen haben mir später gezeigt, wie ich als Chefarzt nicht führen wollte.

Cover Haare auf den Zähnen

Haare auf den Zähnen

Juli 2025

Zur Entstehung

Dieser Song geht auf eine prägende Zeit während meiner Chefarzttätigkeit zurück. Früh wurde ich gewarnt: „Sie hat Haare auf den Zähnen.“ Erst im Laufe der Zusammenarbeit habe ich verstanden, was das bedeutet.

Es ging um Ehrgeiz ohne Rücksicht, um Intrigen und darum, sich im System um jeden Preis durchzusetzen. Auch auf Kosten anderer. Vieles geschah im Hintergrund, schwer greifbar, aber spürbar in seinen Folgen.

Nach einigen Jahren habe ich für mich die Konsequenz gezogen und einen Neuanfang gewagt. Rückblickend bleibt die Erkenntnis: Manchmal sind Warnungen erstaunlich zutreffend.

Cover Berater auf Erfolgskurs

Berater auf Erfolgskurs

Mai 2026

Zur Entstehung

Dieser Song erzählt mit einer Portion Sarkasmus vom Zusammentreffen zweier Welten: hier der Klinikalltag mit Verantwortung für Patienten — dort junge Berater mit Excel-Tabellen und fertigen Ergebnissen.

Ein Song über Zahlen, Personaldebatten und die manchmal erstaunlich einfache Logik sogenannter „unabhängiger“ Gutachten.

Cover Nur ein Mensch

Nur ein Mensch

Juli 2025

Zur Entstehung

In diesem Song geht es um Menschen, die sich über Äußerlichkeiten definieren. Vielleicht, weil im Inneren etwas fehlt.

Sie polieren ihr Bild nach außen: mit Status, Besitz und Inszenierung. Oft gelingt es ihnen sogar, sich über andere zu erheben.

Doch wenn all das wegfällt, bleibt etwas sehr Einfaches zurück: ein Mensch mit Stärken und Schwächen.

Dann wirkt vieles plötzlich leer und manchmal auch verloren. Das habe ich in diesem Song auszudrücken versucht.

Musikalisch habe ich mich am späten Johnny Cash orientiert, mit all seiner Zerbrechlichkeit.

Cover Nur ein Mensch #2

Nur ein Mensch – alternative Fassung

April 2025

Zur Entstehung

In diesem Song geht es um Menschen, die sich über Äußerlichkeiten definieren. Vielleicht, weil im Inneren etwas fehlt.

Sie polieren ihr Bild nach außen, mit Status, Besitz und Inszenierung. Oft gelingt es ihnen sogar, sich über andere zu erheben.

Doch wenn all das wegfällt, bleibt etwas sehr Einfaches zurück: ein Mensch mit Stärken und Schwächen.

Dann wirkt vieles plötzlich leer und manchmal auch verloren. Das habe ich in diesem Song auszudrücken versucht.

Cover Armes Würstchen

Armes Würstchen

Juli 2025

Zur Entstehung

Dieser Song entstand aus Erfahrungen mit Menschen in Führungspositionen, die ihrer Aufgabe menschlich nicht gewachsen waren.

Ich habe erlebt, wie Macht, Titel und Beziehungen über Charakter gestellt wurden. Wie Menschen aufstiegen, ohne dadurch größer zu werden.

Besonders bitter wird es, wenn Leistung eingefordert, aber Fairness verweigert wird. Wenn Zusagen nicht gelten und Aufrichtigkeit durch Taktik ersetzt wird.

Am Ende bleibt hinter der Fassade oft wenig übrig. Dann sieht man keinen starken Menschen, sondern ein armes Würstchen.

Cover Lügen, Klauen und Zerstören

Lügen, Klauen und Zerstören

Mai 2026

Zur Entstehung

Es beschäftigt mich, warum Menschen zulassen, dass Verbrecher, Intriganten und Opportunisten Einfluss gewinnen. Das lässt mich nicht kalt. Es macht mich wütend.

Instrumental

Die Evolution-Trilogie: ein musikalisches Motiv, das sich über drei Stücke verändert und weiterentwickelt.

Cover Evolution 1

Trilogie - Evolution 1

Mai 2026

Zur Entstehung

„Evolution 1“ entstand aus einem einfachen musikalischen Grundmotiv, das bewusst offen und schwebend gehalten ist. Die Musik lebt weniger von Melodie als von Atmosphäre, Wiederholung und kleinen harmonischen Verschiebungen. Mich interessierte dabei die Frage, wie viel emotionale Wirkung bereits aus wenigen Tönen entstehen kann.

Das Stück wirkt dadurch fast wie ein musikalischer Gedanke oder eine Skizze, aus der sich langsam etwas entwickelt.

Meine Frau nennt das Stück „Super Mario“, weil es sie an die Begleitmusik des gleichnamigen Videospiels erinnert. Das sehe ich natürlich etwas anders.

Cover Evolution 2

Trilogie - Evolution 2

Mai 2026

Zur Entstehung

„Evolution 2“ greift das ursprüngliche Motiv von „Evolution 1“ auf, entwickelt es jedoch weiter und erweitert den Klangraum deutlich. Neue Instrumente, zusätzliche harmonische Ebenen und kleine Gegenmotive sorgen für mehr Bewegung und emotionale Tiefe.

Die Musik bleibt weiterhin atmosphärisch und offen, wirkt nun aber viel organischer und lebendiger. Aus der ursprünglichen Skizze entsteht langsam eine komplexere musikalische Landschaft.

Cover Evolution 3

Trilogie - Evolution 3

Mai 2026

Zur Entstehung

„Evolution 3“ entfernt sich am weitesten vom ursprünglichen Ausgangspunkt. Das Grundmotiv bleibt zwar noch erkennbar, wird jedoch von jazzigen Harmonien, rhythmischen Verschiebungen und improvisationsartigen Elementen umspielt. Dadurch entsteht eine deutlich unruhigere und experimentellere Stimmung.

Das Stück wirkt weniger meditativ als die ersten beiden Versionen und entwickelt stattdessen eine fast suchende, spontane Energie. Wie eine musikalische Erforschung derselben Idee aus einer völlig anderen Perspektive.