Mehr über mich
Drei Gedanken haben mich auf meinem Weg begleitet:
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka (1883–1924)
Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast. Mario Andrade (1893–1945)
Panta rhei – alles fließt. Heraklit (ca. 540–480 v. Chr.)
Und zu diesem Blog gibt es einen - hoffentlich passenden - vierten Gedanken:
Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen. Mark Twain (1835–1910)
Was mich geprägt hat
Respekt
Ich bemühe mich, jedem Menschen mit Respekt zu begegnen. In meiner Kindheit und Jugend hatte ich Kontakt zu Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, auch zu jenen, die am Rand standen. Ich habe gelernt, dass jeder Mensch eine innere Würde besitzt und das Bedürfnis hat, gesehen zu werden, sei es durch ein gutes Wort oder einen freundlichen Gruß.
Gerechtigkeit
Ich mag es nicht, wenn Menschen ungerecht behandelt werden. Jeder Mensch, unabhängig von seinen geistigen oder körperlichen Voraussetzungen, sollte eine angemessene Chance erhalten und für seine Anstrengungen anerkannt und belohnt werden.
Offenheit
Ich versuche, Neuem zunächst offen zu begegnen, statt vorschnell die Nachteile zu sehen. Vieles im Leben erschließt sich erst, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen. Oft habe ich Dinge begonnen, ohne genau zu wissen, ob ich sie beherrschen werde. Manche Versuche sind gescheitert. Andere führten überraschend weit.
Hartnäckigkeit
Ich kann hartnäckig sein. Wenn ich mit Anderen ein Ziel verfolge, dann macht es mir nichts aus, sie immer wieder anzutreiben oder zu ermahnen, damit sie ihre Verpflichtungen erfüllen. Manchmal gehe ich dabei bis an die Schmerzgrenze. Dann bin ich nicht so beliebt. Ich glaube, diese Eigenschaft habe ich von meiner Mutter geerbt.
Widerstand
Wenn ich zurückblicke, frage ich mich oft, was mich angetrieben hat. Es waren wohl mehrere Kräfte: eine davon der Widerstand. Vor allem dann, wenn ich nicht verstand, worauf er sich gründete. Je stärker der Widerstand, desto hartnäckiger hielt ich an meinem Ziel fest. Selbst um den Preis von Niedergeschlagenheit und Verzweiflung.
Autorität
Ich respektiere Menschen, die Autorität besitzen. Nicht wegen ihrer Macht, sondern weil sie so wurden aufgrund ihrer besonderen Leistungen und persönlichen Integrität. Weniger schätze ich Menschen, die Autorität inszenieren oder sie auf schwer nachvollziehbaren Wegen erlangt haben. Ihnen begegne ich eher skeptisch, auch mit offenem Widerspruch.
Mitläufer
Menschen ohne eigene Haltung, die sich lediglich dem Strom anschließen, bleiben mir fremd. Ich schätze Persönlichkeiten, die selbstständig denken, Verantwortung für ihre Überzeugungen übernehmen und ihren eigenen, von Fairness getragenen Weg gehen.