Heidelberg kam nach San Francisco. Dazwischen lagen eine Reise um die halbe Welt, die Rückkehr nach Deutschland und ein ziemlich unsanftes Wiederankommen. Aus Kalifornien kam ich mit neuen Ideen, wissenschaftlichem Selbstvertrauen und der Illusion, dass nun alles wie geschmiert laufen würde.
Es lief aber nicht wie geschmiert. Trotzdem hat die Zeit in Heidelberg meinen weiteren Lebensweg gebahnt. Im Deutschen Krebsforschungszentrum begann ich mit dem Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe. Gleichzeitig lernte ich an der Universitätskinderklinik Medizin, Hierarchie, Nachtdienste, Missgunst und gelegentlich auch Kollegialität kennen. Heidelberg war kein gemütlicher Lebensabschnitt. Es war eher so etwas wie ein Trainingslager.