Forschung in Heidelberg

DKFZ, N-MYC, Neuroblastom, Angiogenese und der Weg zur eigenen Arbeitsgruppe.

Nach meiner Rückkehr aus San Francisco begann in Heidelberg eine recht produktive wissenschaftliche Phase. Aus den Erfahrungen in den USA entstanden neue Forschungsprojekte, eine eigene Arbeitsgruppe und schließlich Arbeiten, die international wahrgenommen wurden. Gleichzeitig lernte ich, wie schwierig es sein kann, wissenschaftlichen Erfolg und klinischen Alltag miteinander zu verbinden.

Im Deutschen Krebsforschungszentrum und später im eigenen Labor beschäftigten wir uns mit dem Neuroblastom, dem Onkogen N-myc und schließlich mit der Angiogenese – einem damals noch jungen Forschungsgebiet. Viele Ergebnisse dieser Jahre führten später zu internationalen Publikationen, Preisen und Kooperationen. In der Klinik blieb ich dagegen oft "der Wissenschaftler", obwohl ich mich gleichzeitig zum Kinderarzt entwickelte.

Geschichten

DKFZ

Manfred Schwab, N-MYC, Neuroblastom und der Beginn meiner Heidelberger Forschung.

N-myc und Neuroblastom

Ein Onkogen, ein Kindertumor und der Beginn eines neuen Forschungsgebietes.

Das erste Heidelberger Paper

Autokrine Wachstumsfaktoren, Zellkultur und die ersten Publikationen.

Das erste eigene Labor

Ein Raum, eine technische Assistentin, ein Postdoc und der Beginn wissenschaftlicher Selbstständigkeit.

Theo Fotsis

Ein griechischer Postdoc, Pferde, Genistein, 2-Methoxyöstradiol und Nature.

Werner Risau

Angiogenese, Konkurrenz und der deutsche Platzhirsch.

Mehr Anerkennung draußen als drinnen

Young Investigator Award, Kind-Philipp-Preis, Gerhard-Domagk-Preis und eine späte Laudatio.

Verstehen statt auswendig lernen

Warum Grundlagenforschung meinen Blick auf Medizin dauerhaft verändert hat.

IBM-Mühlen und Macintosh

Wie sich der technische Fortschritt nach San Francisco plötzlich rückwärts anfühlte.

Der Weg durch den Botanischen Garten

Zwischen Kinderklinik und Labor lagen nur wenige Minuten – aber zwei völlig verschiedene Welten.

Biologen und Mediziner

Warum dieselben Ergebnisse im Labor zu völlig unterschiedlichen Fragestellungen führen können.