Klinik in Heidelberg

Kinderklinik, Nachtdienste, Intensivstation und die Jahre, in denen ich lernte, wie ich später selbst führen wollte.

Die Heidelberger Universitäts-Kinderklinik.

Die Heidelberger Universitätskinderklinik war streng hierarchisch organisiert. Mehrere eigenständige Abteilungen, viele Sektionen und eine Atmosphäre, in der man sich seinen Platz erarbeiten musste. Für mich begann hier die eigentliche klinische Ausbildung – manchmal inspirierend, oft unerfreulich, aber immer lehrreich.

Rückblickend habe ich in Heidelberg nicht nur Kinderheilkunde gelernt. Ich habe dort auch gelernt, wie ich später als Chefarzt nicht mit meinen Mitarbeitern umgehen wollte.

Geschichten

Wie ich zu meiner Stelle kam

Eine einfache Frage, Werner Brandeis, die Deutsche Krebshilfe und der Beginn meiner Heidelberger Klinikzeit.

Die Kunst des Besprechens

Hierarchie, Mittagsbesprechungen, akademisches Laienschauspiel und die Kultur einer Universitätskinderklinik.

Zwischen Labor und Station

Halber Wissenschaftler, halber Assistenzarzt – und nirgendwo ganz zu Hause.

Keine Ahnung

Neuropädiatrie, Röntgenbilder, Gerda Mittermaier, Christian Benninger und ein kompletter Blackout.

Jeden Morgen um acht

Morgenbesprechung, letzte Reihe, Zettel, Bauchschmerzen und der Ursprung von IAG.

H7

Kinderkrebs, Musa, Emy, schwarzer Humor und der Alltag auf der Onkologie.

Nachtdienst

Hausdienst, Koje, Flachmann und die Kunst, Probleme vor Mitternacht zu lösen.

Die Insel

Die Intensivstation, Jürgen Magsaam und die Erfahrung, in Extremsituationen klinisch bestehen zu können.

Aus Fehlern lernen

Kaliumchlorid, Steckdose und warum Patientensicherheit aus Erfahrungen entsteht.

H10

Hansjörg Seyberth, Frühstück auf dem Balkon und ein anderer Klinikalltag.

So wollte ich nie Chef werden

Bremer, Nützenadel, öffentliche Demütigungen und die Regeln, die ich später anders machte.