Der Wechsel nach Marburg war eng mit der Aussicht verbunden, eine klinische Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufzubauen. Für mich hätte das den Schritt auf eine Professur bedeutet und die Möglichkeit eröffnet, meine Arbeiten zur Angiogenese in eigener Verantwortung weiterzuführen.
Aus diesen Plänen wurde nichts. Der Forschungsantrag scheiterte, meine wissenschaftliche Arbeit lief zunächst weiter in Heidelberg, und über mehrere Jahre pendelte ich regelmäßig zwischen beiden Universitäten. Rückblickend war diese Zeit wissenschaftlich ungewöhnlich und lehrreich.