Eigentlich wollte ich Arzt werden. Die Wissenschaft war nicht Teil meines Lebensplans.
Doch während meines Praktischen Jahres öffnete sich eine zweite Welt: die Forschung. Zunächst eher zufällig, dann immer weiter.
Ich kam in die Pharmakologie, fand ein Promotionsthema, lernte Laborarbeit kennen, schrieb erste wissenschaftliche Arbeiten und geriet auf einen Weg, der mich später bis in die USA führen sollte.
Die Jahre bestanden nicht nur aus Wissenschaft. Es gab Labor, Publikationen und Promotion, aber auch Freundschaften, Kneipen, Musik und das Gießener Studentenleben. Gerade diese Mischung machte die Zeit besonders.