Als unsere Zeit in San Francisco zu Ende ging, wollten wir nicht einfach nach Deutschland zurückfliegen. Mit Stand-by-Tickets der französischen Fluggesellschaft UTA, zwei Rucksäcken und fünf Wochen Zeit machten wir uns auf den langen Weg nach Hause.
Die Reise führte uns von San Francisco über Los Angeles nach Tahiti und Moorea, weiter nach Neuseeland und Neukaledonien, über Sydney und Jakarta nach Bali und schließlich nach Thailand. Vieles war nicht geplant, manches ging schief, und Unterkünfte suchten wir meist erst dort, wo wir gerade ankamen.
Es war keine Weltreise im heutigen Sinn. Es gab kein Internet, keine Buchungsportale und keine Smartphones. Dafür gab es andere Reisende, gedruckte Fahrpläne, den Lonely Planet und die Erfahrung, dass sich am Ende fast immer irgendeine Lösung fand.