Einige der Hauptdarsteller der Giessener Zeit und dieses Blogs. Hintere Reihe von links nach rechts: Hannes´ damalige Freundin Hilde, Bernd aus der Krofdorfer WG, seine Frau Ilse, Wolfgangs damalige Freundin und Wolfgang. Vordere Reihe von links nach rechts: Hannes, Mannis damalige Freundin Doris, Luigis damalige Freundin, Luigi, ich und Hilde.
Als ich 1973 nach Gießen kam, begann für mich nicht nur ein Medizinstudium. Es war das erste Mal, dass ich wirklich auf eigenen Beinen stand.
Die ersten Semester bestanden aus Vorlesungen, Praktika und Prüfungen, aus Wohngemeinschaften, Kneipen, Freundschaften, ersten Liebschaften und dem Gefühl, plötzlich frei zu sein.
Gießen wurde für viele Jahre meine Heimat. Hier lernte ich nicht nur Medizin, sondern auch vieles über Menschen, das Leben und mich selbst.
Manche Erinnerungen handeln vom Studium, andere von den Geschichten daneben. Rückblickend gehören beide untrennbar zusammen.
Geschichten aus dem Studium in Gießen
Stationen zwischen Losentscheid, Studentenleben, Freiheit und dem Weg zum Staatsexamen.
Der Hauptgewinn
Wie ein Losentscheid mein Leben veränderte und mich nach Gießen brachte.
Studienbeginn oder „Äppelwoi in Owerhesse“
Frankfurter Hof, Harlem, Luigi und die ersten Freiheiten.
Das Physikum
Nach vier Fünfen und einer Sechs im Zeugnis: die überraschende Erkenntnis, dass man im Leben trotzdem vorankommen kann.
Ich bin frei
Als das Studium plötzlich leichter wurde und das Leben so richtig begann.
Sommer, Sonne, Cuba Libre
Opel Kadett, Cuba Libre, spanische Stiefel und die Rache an Luigi.
Sieben Jahre
Von der Morbacher Kirmes bis zur Hochzeit.
Partys in Krofdorf-Gleiberg
Badewannen-Schnaps, Baseball-Schläger und Gäste, die besser nicht alles wussten.
Rolf
Galvaniseur, Kettenraucher, Party-Tier, Mensch.
Der Sommer 1978
Konzerte, Kneipen, neue Freunde und die Engel mit den roten Schuhen.
Endlich Arzt!
Nach sieben Jahren Studium und vier Prüfungen: die Approbation.